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Bett in Grau mit weißer Matratze und Kissen

Wir verbringen im Durchschnitt rund 24 Jahre mit Schlafen, da sollte das Bett also nicht nur optisch überzeugen, sondern auch komfortabel und hygienisch sein. Da sich ein komplettes Bett in der Regel schlecht in der Waschmaschine säubern lässt, sind das Bettzeug sowie die Matratze gefragt. Gerade das Matratze Reinigen ist für einen erholsamen Schlaf unerlässlich. Unsere Wohnexperten verraten Ihnen, was Sie hierbei unbedingt beachten sollten und geben Ihnen zudem hilfreiche Tipps für ein reines Bett!

Matratze reinigen mit Hausmitteln

Sobald ein Fleck auf Ihrer Matratze entstanden ist, sollten Sie diesen sofort reinigen, damit die Flüssigkeit nicht tiefer in die Faser eindringen kann. Ist Ihnen etwas auf der Matratze ausgelaufen, sollten Sie Ihr kleines Malheur direkt mit Küchenpapier aufsaugen, bevor Sie sich mit Reinigungsmitteln heranwagen. Wir verraten Ihnen, welche Hausmittel sich dabei besonders gut zum Matratze Reinigen eignen. Denn damit werden Sie auch hartnäckige Flecken los!

Zitronensaft und Essig gegen Urinflecken und Kaffeeflecken

Tupfen Sie den noch frischen Fleck mit etwas Küchenrolle ab und behandeln Sie ihn mit klarem Wasser vor. Anschließend geben Sie etwas Zitronensaft oder Essig darüber und lassen es dann kurz einwirken. Nach dieser Behandlungsart den Fleck einfach abbürsten und mit Wasser „ausspülen“.


Natron/ Backpulver und Soda gegen Blutflecken

Blutflecken auf der Matratze sind zwar nicht unbedingt schön, aber gut zu behandeln. Gewusst wie! Frische Blutflecken werden mit einer Mischung aus Salz und kaltem Wasser behandelt. Um das Blut zu verdünnen, geben Sie etwas kaltes Wasser auf den Fleck und verwenden ein Baumwolltuch zum Abtupfen. Dann geben Sie das Salz drauf und lassen es einwirken. Bei eingetrocknetem Blut ist es ratsam, dazu ein Gemisch aus Backpulver und Soda anzurühren und auf dem Fleck einwirken zu lassen. Die Paste mit einem Tuch abtupfen und anschließend wird der Blutfleck zusätzlich mit klarem Wasser behandelt.


Mineralwasser gegen Rotweinflecken

Dass Salz eine Wunderwaffe gegen Rotweinflecken ist, ist längst kein Geheimnis mehr! Denn Salz entzieht der Verschmutzung die Feuchtigkeit, wodurch der Fleck gebleicht wird. Nachdem Sie die Stelle abgebürstet haben, sollten Sie zusätzlich kohlensäurehaltiges Mineralwasser darauf geben und mit einer milden Spülmittelflüssigkeit auswaschen.


Wasser und Waschsoda gegen Schweiß

Waschsoda ist ein echter Allrounder und entfernt selbst unschöne Schweißflecken von Ihrer Matratze. Rühren Sie eine Lösung aus 5 Litern Wasser und einem Esslöffel Soda an und lassen Sie diese rund 30 Minuten ruhen. Weichen Sie die Flecken für 1 bis 2 Stunden mit der Lösung ein und waschen Sie das Soda anschließend mit klarem Wasser aus.


Glasreiniger gegen Getränkeflecken

Getränkeflecken, die sich mit Glasreiniger von der Matratze entfernen lassen? Ja! Sprühen Sie dafür den Fleck mit dem Reinigungsmittel ein und reiben Sie die Verschmutzung mit einem Schwamm aus dem Stoff der Matratze heraus. Lassen Sie die Fläche noch rund 5 Minuten einwirken und saugen Sie sie dann mit einem Staubsauger ab.


Reiner Alkohol gegen Stock- oder Schimmelflecken

Ist der Schimmelbefall Ihrer Matratze noch nicht allzu stark ausgeprägt, können Sie die entsprechenden Stellen mit reinem Alkohol einreiben. Dieser zerstört die Zellwände einzelner Schimmelsporen und der Schimmel löst sich auf. Da der Alkohol relativ schnell verdunstet, sollten Sie diesen Schritt mehrmals wiederholen, um alle Schimmelsporen restlos zu beseitigen.

Tipp: Schimmel kann auch bei einer Behandlung mit dem Dampfreiniger entstehen! Denn das Bett wird dabei sehr lange mit Dampf durchnässt. Somit entstehen neben Schimmel auch Stockflecken.

Die besten chemischen Reiniger zum Matratze Reinigen

Wenn die Hausmittel bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, könnten diese chemischen Reinigungsmittel für Abhilfe sorgen:

  • Teppichschaum: Gilt als nützliches Universalmittel gegen die allermeisten Flecken beim Matratze Reinigen.
  • Polsterreiniger: Ist für die allgemeine Reinigung Ihrer Matratze geeignet – sollten Sie aber nur verwenden, wenn keine Hautunverträglichkeiten bestehen.
  • Enzymreiniger: Spaltet nicht nur den Schmutz auf Ihrer Matratze, sondern beugt auch zusätzlich einem Milbenbefall vor.

Matratze reinigen und von unangenehmen Gerüchen befreien

Zigaretten-Geruch ist nicht nur super unangenehm, Sie bekommen ihn auch nur schwer wieder aus der Matratze heraus. Gerade wenn sich der Gestank über einen längeren Zeitraum im dem Textil festsetzen konnte, wird das Reinigen erheblich erschwert. Um das zu verhindern, sollten Raucher häufig die Bettwäsche waschen oder alternativ das Schlafzimmer zur rauchfreien Zone deklarieren. Grundsätzlich lässt sich die Matratzen bei vielen unangenehmen Gerüchen Stück für Stück mit Waschpulver oder Spülmittel reinigen. Sie können Ihre Matratze aber auch auf beiden Seiten mit Lysolspray bearbeiten und ein paar Tage trocknen lassen. Plus: Natron ist ein super Hausmittel bei Flecken und Gerüchen! Einfach auf der Matratze verteilen, mit einem feuchten Tuch einreiben und nach ca. 12 Stunden einwirken dann absaugen!

Schädlinge im Bett bekämpfen

Wenn Ihnen morgens nach dem Aufstehen fiese Stiche oder Bisse am Körper auffallen, kann dies ein Anzeichen für Ungeziefer im Bett sein. Das ist zwar lästig und unangenehm, aber kein Grund, um in Panik zu geraten oder sich zu schämen. Mit ein paar Tipps können Sie ohne großen Aufwand gegen die unliebsamen Mitbewohner vorgehen.

Was tun gegen Milben im Bett?

Um Milben in Ihrer Matratze den Garaus zu machen, müssen Sie nicht immer zu chemischen Mitteln greifen. Ganz im Gegenteil! Schicken Sie die Matratze einmal jährlich für mindestens 12 Stunden bei Minusgraden nach draußen. Dadurch können Sie die Hausstaubmilben-Population dann dauerhaft schön klein halten.


Bettwanzen bekämpfen

Milben lassen sich zwar noch problemlos selbst bekämpfen, bei Bettwanzen sieht das aber leider etwas anders aus. Hier sollten Sie einen Experten zu Hilfe holen, der sich mit den kleinen Biestern wirklich gut auskennt. Mit etwas Glück sind Sie die ungebetenen Besucher dann auch ganz schnell wieder los.


Keime und Sporen bekämpfen

Öffnen Sie einfach mal das Fenster! Simples Lüften kann nämlich dabei helfen, Keime und Sporen in Ihrer Matratze zu beseitigen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Diese mögen es nämlich am liebsten stickig und feucht. Die frische Luft bei offenem Fenster wird ihnen also überhaupt nicht gefallen.


Hautschuppen im Bett

Hautschuppen im Bett sind zwar keine kleinen Krabbeltiere, aber dennoch nicht sonderlich gern gesehen. Diese lassen sich aber durch regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche sowie durch das Absaugen der Matratze beseitigen. Ist kein großer Akt und sollte zu Ihrer Reinigungs-Routine zählen. Für ein optimales Ergebnis sollte Ihr Staubsauger zudem über eine schonende Polster-Saugstufe und eine Polsterdüse verfügen, damit Matratze und Bezug keinesfalls beschädigt werden.

Zur Vorsorge: Die besten Tipps zur Pflege von Matratzen

Wie heißt es doch so schön: Vorsorge ist besser als Nachsorge – und das gilt auch in puncto Matratze! Damit Ihrer Matratze lange hält und Sie diese nicht nach ein paar Jahren eintauschen müssen, verraten wir Ihnen Pflegetipps für Ihre Matratze.

Grundsätzlich gilt: Ein Fleck auf der Matratze sollte sofort behandelt werden. So stehen die Chancen am besten, dass Sie ihn ohne großen Aufwand beseitigt bekommen. Ansonsten empfehlen wir, dass Sie Ihre Matratze alle zwei bis drei Monate gründlich absaugen und abbürsten. Zudem sollten Sie einmal im Jahr eine intensive Reinigung durchführen.
In der Regel reicht es, wenn Sie Ihren Matratzenbezug einmal im Jahr waschen. Weniger ist hier mehr! Außer Sie sind Allergiker, dann können Sie auch alle drei bis vier Monate Ihren Matratzenbezug in die Waschmaschine geben.
Wann genau Zeit für eine neue Matratze ist, verraten Ihnen im schlimmsten Fall Ihre Nacken- sowie Rückenschmerzen. Damit Sie es aber gar nicht erst soweit kommen lassen müssen, sollten Sie preiswerte Matratzen nach fünf bis acht Jahren austauschen. Hochwertigere Modelle können bei guter Pflege hingegen bis zu vierzehn Jahre halten. Aus hygienischen Gründen sollten Sie aber keine Matratze länger als diese Zeit zum Schlafen verwenden.

Tipp 1: Matratzenschoner

Ihre Matratze besitzt einen abnehmbaren Matratzenschoner? Klasse! Möchten Sie diesen waschen, sollten Sie unbedingt auf das Pflegeetikett schauen. Dann einfach abziehen und rein in die Waschmaschine. Leichter geht es wohl kaum! Bei einem Matratzenschoner, der größer als 140 mal 200 Zentimeter ist, kann heimische Waschmaschine oftmals nicht ganz ausreichen. Am besten suchen Sie in diesem Fall einen Waschsalon oder eine Reinigung auf. Diese besitzen oft größere Trommeln. Die eigentliche Matratze müssen Sie dann nur noch mit einem feuchten Tuch reinigen. Fertig!

Tipp 2: Absaugen

Möchten Sie Hautschuppen oder die Krümel des gemütlichen Sonntagsfrühstücks von Ihrer Matratze entfernen, können Sie diese problemlos absaugen. Auch Tierhaare lassen sich so prima entfernen. Was Sie damit allerdings nicht beseitigen können, sind Schädlinge und Ungeziefer.


Tipp 3: Regelmäßiges Lüften

Lüften ist das A und O! Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Matratze jeden Morgen mindestens 20 Minuten lang auslüften, indem Sie die Bettwäsche zurückschlagen. So kann die Feuchtigkeit der Nacht entweichen. Gleichzeitig sollte auch das Schlafzimmer gelüftet werden, in dem Sie Ihre Fenster weit (nicht auf kipp) öffnen.


Tipp 4: Matratze drehen und wenden

Indem Sie Ihre Matratze regelmäßig drehen, verhindern Sie, dass diese feucht wird. Oftmals ist es sogar sinnvoll, die Matratze alle zwei Wochen zusammen mit dem Bettwäschewechsel zu wenden. Achten Sie darauf, dass Sie sowohl Kopf- und Fußteil austauschen als auch die Oberseite nach unten drehen, sofern Sie nicht eine Vier-Jahreszeiten-Matratze besitzen.


Tipp 5: Die richtige Raumtemperatur

Damit Ihre Matratze für einen optimalen Feuchtigkeits-Abtransport sowie eine ausreichende Wärmeisolation sorgen kann, ist die richtige Raumtemperatur im Schlafzimmer entscheidend. Für einen gesunden Schlaf reichen 15 bis 19 Grad vollkommen aus.


Allergiker-Tipp

Juckende Augen und eine laufende Nase im Bett müssen nicht durch eine Erkältung verursacht werden, sondern können auch auf die Matratze zurückzuführen sein. Für Allergiker sind dabei vor allem hypoallergene Modelle aus Latex oder Mikrofaser ideal, die die Luftzirkulation gewährleisten. Zusätzlich sollten diese Matratzen über einen abnehmbaren Bezug verfügen, den Sie bei einer hohen Gradzahl in der Maschine waschen können.

Fazit: Selbst reinigen oder Matratze professionell reinigen lassen?

Der Fleck muss weg – gerade von der Matratze, auf der wir jede Nacht in einen erholsamen Schlaf finden wollen! Oftmals lässt sich das gute Stück partiell säubern und mit unseren Tipps bekommen Sie eine Vielzahl an unschönen Flecken im Handumdrehen entfernt. Wenn aber trotz aller Versuche die Matratze nicht richtig sauber wird, dann sollten Sie einen Fachmann für Polster- und Matratzenreinigung ranlassen. Wie viel eine solche professionelle Reinigung kostet, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und hängt zudem von der Größe der Matratze ab. Dennoch können Sie mit Kosten ab 55 Euro rechnen. Dafür ist Ihre Matratze dann wieder durch und durch hygienisch sauber!


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