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Richtig lüften Wohnzimmer mit schwarzen Ledersesseln, braunen Kissen und schwarzem Couchtisch

Die Wohnung richtig zu lüften beugt nicht nur der Schimmelbildung vor, sondern verbessert auch erheblich das Raumklima. Je nach Nutzung des jeweiligen Zimmers gibt es jedoch einzelne Unterschiede, die Sie bei der Sauerstoffzufuhr unbedingt beachten sollten. Auch in puncto Jahreszeit gibt es einige Dinge, die den Luftaustausch begünstigen. Wenn Sie also schon immer mal wissen wollten, wie man richtig lüftet, dann lassen Sie sich von unseren Interior-Experten aufklären. Mit hilfreichen Tipps und fachlichem Know-How ist das richtige Maß an Luftfeuchtigkeit in Ihren vier Wände definitiv gewährleistet!

Die wichtigsten Fragen zum Thema Richtig Lüften

Wussten Sie, dass Feuchtigkeit und Schadstoffe möglichst unmittelbar durch Lüften entfernt werden sollten? Wir auch nicht. Genau deshalb verraten wir Ihnen jetzt die Antworten auf die drei wichtigsten Fragen zum richtigen Lüften!

Oftmals wird das Lüften von Wohnräumen total unterschätzt. Dabei spielt der Luftaustausch eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. Gelangt zu wenig frischer Sauerstoff in Ihre Räume, können Sie sich schnell müde und schlapp fühlen. Das liegt vor allem an dem hohen CO2-Anteil in der Raumluft. Zudem sammelt sich in der Luft Feuchtigkeit an. Diese sollte regelmäßig nach draußen geleitet werden, um Ihr Zuhause vor Schäden durch Feuchte und Schimmel zu schützen.
Pro Tag sollten Sie mindestens 3 Mal, besser aber 4 bis 5 Mal richtig lüften. Egal wie kalt oder warm es draußen ist.
Die optimale Lüftungszeit hängt von der Jahreszeit ab. Grundsätzlich wird empfohlen, dass Sie im November 9 bis 10 Minuten lüften. Von Dezember bis Februar sollten es rund 4 bis 6 Minuten und im März ganze 10 Minuten sein. Lediglich von April bis Oktober sind 15 bis 20 Minuten pro Lüftung ideal.

Richtig lüften: Hilfreiche Tipps und Regeln

Vielleicht wissen Sie bereits, dass richtiges Lüften außerordentlich wichtig für Ihre Gesundheit und das Raumklima ist. Aber hapert es dennoch ein wenig an der Umsetzung?! Das macht gar nichts. Unsere Wohnexperten haben Ihnen die besten Tipps und Regeln zusammengestellt. Damit sind Sie für die Zukunft in puncto Lüften perfekt ausgestattet.

Stoßlüften statt Dauerlüften

Vermeiden Sie unbedingt, dass Ihre Fenster ständig auf Kipp stehen. Dadurch wird nur der Energieverbrauch erhöht und Ihre Heizkosten schießen unverhältnismäßig in die Höhe. Besser ist es, wenn Sie Ihre Räumlichkeiten nach Bedarf, bei gedrosselter Heizung, Stoßlüften.

Querlüften: Für einen richtigen Luftdurchzug

Eine ebenso effektive Methode ist das Querlüften. Hier wird innerhalb kürzester Zeit nahezu die gesamte Luft im Innenraum mit frischem Sauerstoff aufbereitet. Drehen Sie dafür alle Heizkörper aus und öffnen Sie in jedem Raum die Fenster. Gleichzeitig sollten natürlich auch die Türen in Ihrer Wohnung geöffnet sein. Nach zwei Minuten Querlüften im Winter sinkt bereits der Feuchtigkeitsgehalt in Ihrem Zuhause.

Richtig lüften im Schlafzimmer, Bad und Küche

Im Schlafzimmer sollten Sie vor allem nach dem Aufstehen einmal intensiv Stoßlüften. So können die Substanzen aus der nächtlichen Luft nach außen gelangen. Am besten, Sie entfernen dabei auch Bettdecke und Kissen von der Matratze zum Lüften. In Bad und Küche hingegen kann bereits schon nach kürzester Zeit jede Menge Luftfeuchtigkeit anfallen. Hier sollten Sie also unmittelbar nach dem Baden, Duschen oder Kochen die Fenster weit öffnen. Zusätzlich ist im Bad darauf zu achten, dass Sie auch Wasser von Wänden und Boden entfernen.

Keller richtig lüften

Im Keller kommt es vermehrt zu Schimmelpilzwachstum. Das liegt vor allem daran, dass hier die Außenwände oftmals relativ kalt sind. Im Sommer kann sich dann, wenn warme Luft in den Keller gelangt, Luftfeuchtigkeit an der kalten Kellerwand niederschlagen. Lüften Sie in der warmen Jahreszeit daher eher nachts oder in den frühen Morgenstunden. Im Winter können Sie zu jeder Tageszeit lüften, was auch sinnvoll ist.

Neubau: Richtig lüften

In einem Neubau geben die Bausubstanzen auch noch Wochen nach dem Einzug Feuchtigkeit an die Luft ab. Daher ist hier regelmäßiges Stoßlüften absolutes Pflichtprogramm. Noch besser ist es allerdings, wenn Sie Querlüften. Mindestens 2 bis 4 Mal täglich für 5 bis 10. Minuten. Im Frühjahr und Herbst gerne auch länger.

Optimales Lüften gegen Schimmel

Um Schimmel in Ihrem Wohnraum zu vermeiden ist nicht nur richtiges Durchlüften unerlässlich. Sie können mit einem Hygrometer auch die relative Luftfeuchtigkeit kontrollieren. Im Winter sollte diese nicht mehr als 50 Prozent betragen. Denn sehr feuchte Luft fördert leider die Schimmelbildung in Ihrem Zuhause.

Richtig lpften offenes Fenster im Zimmer mit grünen Sessel, Stehlampe und Beistelltisch

Anleitung: Richtig lüften im Sommer

Im Sommer ist ebenfalls an das regelmäßige Lüften zu denken. Auch wenn es im ersten Moment vielleicht etwas widersprüchlich klingt. Allerdings sollten Sie hier natürlich nicht in der Mittagshitze die Fenster aufreißen. In den warmen Monaten lüften Sie am besten früh morgens und spät abends oder auch nachts sehr ausgiebig. Ist es tagsüber draußen nicht sehr schwül, können Sie auch per Durchzug für Luftaustausch sorgen.

Anleitung: Richtig lüften im Winter

Trotz eisiger Kälte, die von draußen in den Wohnraum gelangen könnte, ist das Lüften auch im Winter ein absolutes Muss. An den kühlen Tagen im Jahr sollten Sie täglich 4 bis 5 Mal für 5 bis höchstens 10 Minuten Stoßlüften. Ganz wichtig: Bitte lassen Sie vor allem im Winter die Fenster nicht auf Kipp. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Raum zu stark auskühlt.

Richtig lüften bedeutet auch richtig heizen

Wenn Sie Lüften, sollten Sie unbedingt die Heizung ausdrehen. Auch wenn das Fenster nur für ein paar Minuten geöffnet werden soll. Durch den kalten Luftstrom, der in Ihre Räumlichkeiten gelangt, steigt nämlich sonst der Energieverbrauch. Direkt danach sollten Sie die Heizung allerdings wieder auf die richtige Temperatur drehen. Im Wohnbereich liegt die Raumtemperatur bei rund 20 Grad. In Küche und Schlafzimmer reicht hingegen auch oftmals eine Temperatur von 17 Grad vollkommen aus.